Nachrichten zur ethischen Geldanlage
In lockeren Abständen wird an dieser Stelle über aktuelle Nachrichten aus dem Bereich der ethischen Geldanlage und der ethischen Banken berichtet und über Veranstaltungen und Vorträge zum Thema informiert.
- 8. Juni 2010: Themenabend «Gott und der Mammon»
- 22. April 2010: Vortrag «Gibt es ethisch verantwortbare Geldanlagen?»
- März 2010: Antrag der Grünen im Bundestag
- Februar 2010: Studie der Deutschen Bischofskonferenz
8. Juni 2010, 20:15, KHG Karlsruhe:
«Gott und der Mammon»
Ein Themenabend zum Umgang mit Geld im Christentum und Islam
An diesem interreligiösen Themenabend wird u.a. den Fragen «Zu welchem Umgang mit Geld raten die heiligen Schriften in Christentum und Islam?»
und «Welche Formen einer ethischen Geldanlage haben sich auf der religiösen Grundlage in beiden Kulturen heraus entwickelt?» nachgegangen.
Referenten sind Mesut Palanci, Vorsitzender des Dachverbands muslimischer Vereine in Karlsruhe, und Tillmann Lübker, Autor von ethische-geld-anlage.de.
Siehe auch Ankündigung im
Kalender der KHG Karlsruhe.
22. April 2010, 20:00, evangelisches Gemeindehaus Eisenberg:
«Gibt es ethisch verantwortbare Geldanlagen?»
Ein Vortrag in der Reihe «Tacheles» des Sozialpolitisch Ökumenischen Arbeitskreises (SÖA) Eisenberg, Pfalz
Im Rahmen der Vortragsreihe «Tacheles» des Sozialpolitisch Ökumenischen Arbeitskreises (SÖA) Eisenberg findet am 22. April
ein Vortrag zur ethischen Geldanlage unter dem Title «Gibt es ethisch verantwortbare Geldanlagen?» statt. Referent ist Tillmann Lübker,
Autor von ethische-geld-anlage.de. Nähere Informationen zur Veranstaltung über
Pfarrer Hauth.
März 2010:
Antrag der Grünen im Bundestag
Finanzmärkte ökologisch, ethisch und sozial neu ausrichten
In einem Antrag vom 24. Februar 2010 (Drucksache 17/795) fordern die Grünen die Bundesregierung auf, vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise die Finanzmärkte neu auszurichten, um dabei ökologische und sozial Aspekte stärker zu berücksichtigen.
Zum einen sollten öffentliche Banken wie etwa Sparkassen und Landesbanken demnach ihre Produkte, Beratungspraxis sowie die gesamte Geschäftspolitik konsequent an ökologischen, ethischen und sozialen Kriterien ausrichten. Zum anderen sollten die Vertriebsvorschriften für alle Finanzdienstleistungsprodukte dahingehend geändert werden, dass der Kunde im Beratungsgespräch gefragt werden soll, welche Rolle sozial-ökologische Aspekte bei der Auswahl von Finanzprodukten spielen soll. Ferner solle die Regierung bei der Entwicklung eines verbindlichen Verbraucherlabels für Finanzprodukte mitwirken, das diese nach ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien bewertet.
Der gesamte Text des Antrages sowie die Begründung hierfür kann in der
elektronischen Vorabversion (PDF) eingesehen werden.
Siehe auch das
Protokoll der Bundestagsdebatte (PDF) vom 25. März 2010 (Seite 121 bis 130);
der Antrag wurde an die vorgeschlagenen Ausschüsse überwiesen.
Februar 2010:
Studie der Deutschen Bischofskonferenz
Die Sachverständigengruppe «Weltwirtschaft und Sozialethik» stellt die Studie «Mit Geldanlagen die Welt verändern?» vor
Die Sachverständigengruppe zu Weltwirtschaft und Sozialethik stellt der Deutschen Bischofskonferenz die 67 Seiten umfassenden Studie zu nachhaltigem Investment unter dem Titel «Mit Geldanlagen die Welt verändern?» vor. Damit soll eine Orientierungshilfe zum ethikbezogenen Investment gegeben werden.
Die Studie untersucht verschiedene Anlageformen mit ethischer Ausrichtung, zeigt Chancen und Risiken auf und stellt Kriterien für die Einschätzung von Finanzinstituten und -produkten auf. Sie richtet sich sowohl an private als auch kirchlich-institutionelle Anleger. Kritische Worte findet Mitherausgeber Prof. Dr. Bernhard Emunds vom Nell-Breuning-Institut in Bezug auf Unternehmen, die «mit Hilfe eines ethisch klingenden Labels ein neues Kundensegment» zu erschließen versuchen.
Lesen Sie auch die vollständige
Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz
sowie den Originaltext der
Studie.






